Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Skulpturen und Installationen von rund 50 internationalen Künstler*innen. Allen Werken gemeinsam ist ein in der Kunst eher selten verwendetes Material: Glas. Es entfaltet seine spezifische Wirkung durch Licht und Farbe durch Haptik und technische Raffinesse. Die präsentierten Exponate der Sammlung Alexander Tutsek-Stiftung führen die aufregenden künstlerischen Praktiken des Arbeitens mit Glas vor Augen – ob formgeschmolzen, geblasen, geschliffen, ungeschliffen, freigeformt oder sandgestrahlt. Sie zeigen zudem in die Zukunft weisende Entwicklungen der Verbindung von Glas mit Fotografie, Video und Performance, mit Poesie, Licht, Elektronik oder künstlicher Intelligenz.
ANMELDEBEGINN: 01.04.2026
Geheimnisvoll, rätselhaft und gegen die Intuition: Wer sich hineinwagt in die Welt der Quanten, muss oft über den eigenen Schatten springen. Teilchen, die zugleich Welle sind, Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten, Wirklichkeiten, die sich erst durch Beobachtung manifestieren: Die Welt im Allerkleinsten sprengt unser Vorstellungsvermögen, ist die Grundlage für radikal neue Technologien wie den Quantenrechner und fasziniert auch Künstlerinnen und Künstler.
Hundert Jahre nach den Pionierleistungen von Niels Bohr, Werner Heisenberg und Co. treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auf zeitgenössische Kunst. Willkommen in der Parallelwelt der verrückten, kleinsten Einheiten.
ANMELDEBEGINN: 16.04.2026
Die Von Parish Kostümbibliothek befindet sich in einer Villa unweit des Nymphenburger Schlosses, die 1900 / 1901 für den Komponisten Friedrich Wilhelm von Schirach errichtet wurde. Das Gebäude wurde 1916 von der Familie von Parish erworben und 1936 mit ihrer großen Kostümbildsammlung bezogen. Die historistische Einrichtung – Erbstücke der Familie von Parish aus dem 18. und 19. Jahrhundert – geht mit dem Jugendstil der Innenräume eine beeindruckende Symbiose ein. Die Führung gibt einen Eindruck von den historischen Wohnräumen im Erdgeschoss und zur Geschichte des Hauses, der Stifterfamilie und der kostümgeschichtlichen Sammlung.
ANMELDEBEGINN: 27.05.2026
Die Borstei ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung, die zwischen 1924 und 1929 von dem Architekten und Bauunternehmer Bernhard Borst erbaut wurde. Sie ist der Klassiker, wenn es um interessante Wohnbaumodelle in München geht. Aber kennt man sie wirklich? Warum ist sie traditionell und trotzdem modern? Wie kam sie zu ihrem Namen? Wer genau war dieser Bernhard Borst? Ein gemeinsamer Spaziergang durch die Borstei und das Borsteimuseum wird alle Fragen beantworten, Kunst- und Architekturgenuss inklusive.
ANMELDEBEGINN: 25.06.2026
Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als universelle Sprache verhandeln sie seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen – und bestimmen, wie Menschen sich selbst sehen und gesehen werden.
Die thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung nimmt die vielfältigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar in den Blick. Zu sehen sind Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen.
ANMELDEBEGINN: 15.07.2026