FÜHRUNGEN

BORSTEI MÜNCHEN
Die Borstei
WOHNEN MIT KUNST
Mittwoch, 07.10.2020
14.00 UHR

Wohnen mit Kunst - diesen Anspruch verwirklichte der Architekt und Bauunternehmer Bernhard Borst mit der Errichtung der Borstei. Sie stand in den 1920er Jahren für eine interessante und absolut innovative Form des Wohnens. Die Borstei ist heute ein Klassiker und dennoch aktuell, was den Anspruch an Wohnqualität angeht. Wer war Bernhard Borst? Was verband er mit dem Anspruch, eine „kultivierte Wohnsiedlung für die gehobenen Mittelschicht“ zu schaffen? Wie setzte er dieses Ansinnen um? Wir lernen die historische Wohnsiedlung mitsamt ihrem einzigartigen, öffentlich zugänglichen Skulpturenpark kennen. 



HAUS DER KUNST MÜNCHEN
Michael Armitage
Montag, 16.11.2020
11.00 UHR

Der junge britisch-kenianische Maler Michael Armitage (geb. 1984 in Nairobi, Kenia) ist binnen kürzester Zeit zu einer der spannendsten Stimmen der Gegenwartsmalerei avanciert. In seinen großformatigen, farblich nuancierten Ölgemälden verbindet er europäische und ostafrikanische Themen und Maltraditionen. Inspiration erwächst ihm aus tagespolitischen Ereignissen, Popkultur, Folklore und persönlichen Erinnerungen, die er zu mythisch aufgeladenen und traumhaft anmutenden Bildern verwebt. Mit „Paradise Edict“ hat Michael Armitage, der im Herbst mit dem renommierten Ruth-Baumgarte-Preis ausgezeichnet wird, seine bislang umfassendste Präsentation in einem Museum, und zugleich seine erste in Deutschland.


ALTE PINAKOTHEK MÜNCHEN
Raffael - 500 Jahre
Dienstag, 08.12.2020
14.00 UHR

Neben Leonardo und Michelangelo gilt Raffael als einer der drei größten Künstler der italienischen Hochrenaissance. Seine berühmtesten Werke entstanden in Rom, wo er vor 500 Jahren starb. Die zahlreichen Tafel-und Wandbilder, die er dort in nur wenig mehr als einem Jahrzehnt vollenden konnte, garantieren bis heute seinen Weltruhm. Als Schöpfer von Bildern vollkommener Schönheit erlangte er vor allem im 19. Jahrhundert Kultstatus. Ludwig I. von Bayern und sein Galeriedirektor Johann Georg von Dillis verehrten ihn als „König von der Mahlerei“. Raffaels 500. Todestag gibt Anlass, an die Geschichte seines Ruhms zu erinnern und zu reflektieren, wie stark er mit seiner Kunst die Bildsprache der neuzeitlichen westlichen Welt beeinflusste.