NEWSLETTER FÜR SEPTEMBER 2026 |
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| KUNSTPLATTFORM DES KUNSTKREISES GRÄFELFING |
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| VERANSTALTUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING |
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SAVE THE DATE!
POOL POSITIONS – KUNST IM ALTEN SCHWIMMBAD |
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Das ortsbezogene Kunstprojekt POOL POSITIONS verwandelt die ehemalige Badeanstalt im Oktober zum Kunstraum. Thema ist das Schwimmbad als sozialer Ort, den es neu zu entdecken gilt. Die Arbeiten der 30 Künstlerinnen und Künstler greifen diesen Gedanken auf – mit einer besonderen Installation im Wasser, einer interaktiv entstandenen fotografische Serie, Videos in Nischen und Nebenräumen, Fotografie, Malerei, Druckgrafik, Skulptur und Objekten. So werden Wände, Duschräume, Spinde, Umkleidekabinen, Treppen und Flure des Ortes für die Besuchenden als neue Erlebnisräume erfahrbar.
Rahmenprogramm, Teilnehmende und Aktuelles entnehmen Sie rechtzeitig www.kunstkreis-graefelfing.de |
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| ORT |
Altes Schwimmbad Volksschule Lochham Adalbert-Stifter-Platz 1 82166 Gräfelfing |
| VERNISSAGE |
Do., 08.10.2026, 18.00 Uhr |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
08.10. – 01.11.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Do. – So.: 15.00 – 18.00 Uhr |
| EINTRITT |
kostenfrei |
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| FÜHRUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING |
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SEPTEMBER 2026
LENBACHHAUS MÜNCHEN
EIN FERNGESPRÄCH. SZENEN AUS DER WEIMARER REPUBLIK |
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DONNERSTAG 24. SEPTEMBER 2026 16.15 UHR |
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Käte Hoch, Bildnis Dr. E. Müller-Kamp, 1929 © Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München |
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Ein Ferngespräch, so rät Kurt Tucholsky, soll möglichst deutlich und dialektfrei geführt werden, sonst können die Überwachungsbeamten dem Dialog nicht folgen. Junge Angestellte schneiden sich die Haare kurz. Sie tippen schnell, rauchen Kette und gehen abends ins Kino oder Tanzlokal. Sie lieben Charleston und Shimmy, hören Schmachtfetzen, Swing und Jazz. Im Variété werden Geschlechterrollen durchlässig, Bordelle bilden einen etablierten Rahmen für Sexarbeit. Die Ausstellung konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt große Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch. |
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| FÜHRUNG |
Guide des Hauses |
| TREFFPUNKT |
Lenbachhaus / Foyer Luisenstr. 33 80333 München |
| INFORMATIONEN/ANMELDUNG |
https://www.kunstkreis-graefelfing.de/fuehrungen.php |
| KOSTEN DER FÜHRUNG |
Mitglieder frei, Gäste 15.- Euro, zzgl. Museumseintritt |
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| VERANSTALTUNGSHINWEISE |
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GALERIE HANDWERK
ALLES ROSA – VON ROSÉ ZU PINK UND FUCHSIA |
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| 12. AUGUST – 19. SEPTEMBER 2026 |
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Ausstellung ALLES ROSA, Ausstellungsansicht Galerie Handwerk, Foto: Eva Jünger |
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Diese Farben in all ihren Nuancen vermitteln eine sommerliche, optimistische und fröhliche Anmutung. Die Assoziationen, die diese Schattierungen hervorrufen, greifen auf eine Vielzahl von politischen, gesellschaftlichen, botanischen und modischen Bedeutungen zurück. Wie geht die Farbe mit der Materialität, Funktion und Form dieser Arbeiten zusammen und was macht gerade diese Nuance mit dem Objekt? Die Ausstellung zeigt diese spannenden Wechselwirkungen und widmet sich der Erkundung der Farbnuancen von Rosa und umfasst 58 Ausstellende aus China, Dänemark, Deutschland, Italien, Japan, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Ungarn. Gezeigt werden vielfältige Objekte aus den Bereichen Flechtwerk, Glas, Grafik, Holz, Keramik, Metall, Schmuck, Textil mit sehr unterschiedlichen Ansätzen. Sie reichen von romantisch, verspielt, humorvoll, klar, ironisch, augentäuschend, klassisch und stehen beispielhaft für diverse künstlerische oder handwerkliche Positionen. Im Katalog, der die Ausstellung begleitet, schildern die Gestalterinnen und Gestalter ihre persönliche Einstellung zu der Farbe. Angeregt durch das Thema, haben sie über ihre Beziehung oder auch Nicht-Beziehung zu dieser besonderen Farbe reflektiert. |
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| ORT |
Galerie Handwerk Max-Joseph-Str. 4 80333 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
12.08. – 19.09.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di., Mi., Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr Do.: 10.00 – 20.00 Uhr Sa.: 10.00 – 13.00 Uhr An Sonn- und Feiertagen geschlossen |
| EINTRITT |
frei |
| INFORMATIONEN |
Tel.: 089 5119-296 Web: www.hwk-muenchen.de/galerie |
| FÜHRUNGEN |
Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Dr. Michaela Braesel Do., 10.09.2026, 18:00 Uhr und zur Finissage Do., 17.09.2026, 18.00 Uhr |
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ARCHIV GEIGER
RUPPRECHT GEIGER – GEIST UND MATERIE |
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| TAG DES OFFENEN DENKMALS - 13. SEPTEMBER 2026 |
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Präsentation „Geist und Materie“ im Archiv Geiger © Oliver Heissner / Archiv Geiger, München |
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Auch dieses Jahr beteiligt sich das Archiv Geiger, dessen Haus seit Mitte 2025 unter Denkmalschutz steht, am Tag des offenen Denkmals. In drei kurzen Einführungen von ca. 30 Minuten erhalten Besucher Informationen zu Institution, Künstler, Gebäude und der aktuellen Präsentation „Geist und Materie“. Dabei werden Denkanstöße und Anregungen gegeben, um sich eingehender mit der Persönlichkeit, der Kunst Rupprecht Geigers sowie den zeitgeschichtlichen Zusammenhängen zu beschäftigen. Im Anschluss daran können sich die Besucher selbständig im ehemaligen Atelier bewegen, umsehen, Fragen stellen oder einfach nur Farbe tanken und die authentische Atmosphäre genießen. Interessierte, die detailliertere Informationen wünschen, können sich via einem über QR-Code zugänglichen Audioguide mehr Wissenswertes anhören – bitte Kopfhörer nicht vergessen! |
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| ORT |
ARCHIV GEIGER Muttenthalerstr. 26 81477 München |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
So., 13.09.2026: 10.00 – 17.00 Uhr |
| EINTRITT |
kostenfrei |
| INFORMATIONEN |
https://archiv-geiger.de/de/aktuelles |
| FÜHRUNGEN |
Um Anmeldung wird gebeten (jeweils max. 20 Teilnehmer*innen): - Plätze buchen für Kurzführung um 11:00 Uhr hier - Plätze buchen für Kurzführung um 13:00 Uhr hier - Plätze buchen für Kurzführung um 15:00 Uhr hier |
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PLATFORM MÜNCHEN
HOW TO BUILD A HOME |
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| 11. – 24. SEPTEMBER 2026 |
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Graphik: Studio MLLR |
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Home, hemma, בַּיִת, rumah, nyumbani, بيت – für Zuhause gibt es in fast jeder Sprache ein eigenes Wort, und in jedem und jeder von uns weckt es ganz persönliche Bilder und Gefühle. So unterschiedlich die gelebten Erfahrungen auch sein mögen, berührt das Thema doch etwas zutiefst Menschliches. Denn Zuhause ist weit mehr als das eigene Zimmer oder die eigene Wohnung: Es ist ein Gefüge aus Raum, Stabilität und Zugehörigkeit – die Gewissheit, mit allen Facetten der eigenen Identität gesehen zu werden. Zuhause ist damit nicht nur ein Ort, an dem wir uns befinden, sondern etwas, das aktiv gebaut, behauptet und immer wieder neu zusammengesetzt werden muss. Angesichts globaler Krisen werden Orte, an denen wir uns sicher und geborgen fühlen können, seltener und zugleich wichtiger. Sieben Künstlerinnen nähern sich in dieser Ausstellung genau dieser Frage: Wie lässt sich Zuhause neu denken – als emotionales, soziales und räumliches Konzept? Ihre Arbeiten öffnen Imaginationsräume und stoßen einen Dialog über mögliche Zukünfte des Wohnens und Zusammenlebens an. Kuratiert von Magdalena Beyrich, Lisa Hirdes, Magdalena Kolar, Adrian Kunder und Julia Reidy
Teilnehmende Künstlerinnen: Ewelina Bialoszewska, Tara Sarasvati Chandel, Paula Niño, Alexandra Pikunova, Natalia Castillo Rincón, Kathi Seemann und Esther Zahel |
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| ORT |
Platform München Schleicher Kunst Fabrik Boschetsrieder Str. 125 81379 München |
| VERNISSAGE |
10.09.2026, 18.00 Uhr |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
11. – 24.09.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Mi. – Sa.: 16.00 – 20.00 Uhr |
| INFORMATIONEN |
https://www.platform-muenchen.de/projekte/how-to-build-a-home/ |
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DIÖZESANMUSEUM FREISING
EIN LEBEN IN FARBEN – DIE MALERIN RUTH KOHLER |
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| 07. JULI – 27. SEPTEMBER 2026 |
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© Diözesanmuseum Freising Foto: Michael Hopf |
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Gemeinsam mit der Malerin Ruth Kohler feiert das Diözesanmuseum in dieser Ausstellung die Kraft der Farbe. „Farbe ist mein Leben“, sagt die Künstlerin. Nicht der Gegenstand, sondern die Farbe selbst steht seit Jahren im Zentrum ihrer Malerei – als Ausdruck von Kraft, Zartheit, Hoffnung, aber auch Angst und Trauer. Ruth Kohler (1929 in Fürth geboren) wuchs in einem musischen Elternhaus auf. Nach ihrem Studium an der Münchner Kunstakademie, wo sie Meisterschülerin bei Franz Nagel wurde, gestaltete sie Fresken, Glasfenster und Gemälde für Kirchenräume. 1960 führte sie ihr Weg nach Südafrika, wo Landschaft, Licht und neue Farbwelten ihrer Malerei frische Impulse verliehen. Zurück in Deutschland und während ihrer zahlreichen Aufenthalte in den USA begann die Künstlerin, die Menschen in ihrem Umfeld in den Blick zu nehmen, ob als rasante Motorradfahrer in ihrer Wahlheimat Münsing am Starnberger See oder in der isolierenden Anonymität New Yorks, um sich dann ab Mitte der 1980er Jahre immer entschiedener der expressiven Abstraktion zuzuwenden. Ihre gegenstandslosen Werke zeichnen sich durch Farbkörper, Wirbel und Schichtungen aus, die aus emotionaler Erinnerung und tiefer Intuition entstehen. Mit internationalen Ausstellungen in London, Paris, Mailand und Rom hat die heute 97-jährige Malerin die Anerkennung der Kunstwelt gefunden. Ihre Bilder verwandeln Farbe in Erlebnis und Klang, in ein poetisches Ereignis für Auge und Seele. |
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| ORT |
Diözesanmuseum Freising Domberg 21 85354 Freising |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
07.07. – 27.09.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – So.: 09.00 – 17.00 Uhr |
| EINTRITT |
8.- Euro / 6.- Euro / frei |
| TELEFON |
089 / 213 77 42 40 |
| INFORMATIONEN |
https://www.dimu-freising.de/ausstellungen/aktuell |
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PINAKOTHEK DER MODERNE
DANA SCHUTZ – TROUBLE AND APPEARANCE |
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| 10. JULI – 04. OKTOBER 2026 |
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Dana Schutz. Catcher, 2026, Kohle auf Papier, 274.3 x 548.6 cm Courtesy the artist, Contemporary Fine Arts, Berlin – Basel, and David Zwirner, Foto: Kerry McFate |
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Zweifellos zählt das Werk der in New York lebenden amerikanischen Künstlerin Dana Schutz (*1976) seit mehr als zwei Jahrzehnten international zu den beeindruckenden Positionen der jüngeren figurativen Malerei. Immer wieder aufs Neue gelingt es der Malerin, uns mit ihrer Bildsprache in ihre kompositorisch dichten Gemälde hineinzulocken. Parallel zu ihrem malerischen Werk reflektiert Dana Schutz ihre Bildgeschichten schon immer in druckgraphischen Serien. Ihr virtuoser und innovativer Umgang mit verschiedenen graphischen Techniken erlaubt es ihr, ein Bildmotiv in unterschiedlichen künstlerischen Medien durchzuspielen, die gefundene Bildlösung zu reflektieren und zu neuen kompositorischen Lösungen zu finden. In ihren jüngsten großformatigen druckgraphisch-delikaten Monotypien untersucht Dana Schutz menschliche und zwischenmenschliche Zustände des Seins. Für ihr Münchner Debut in der Staatlichen Graphischen Sammlung rückt Dana Schutz erstmals ihre Zeichnungen in den Fokus. Nie zuvor hat eine Ausstellung in dieser hohen Konzentration Skizzen, Studien und Vorzeichnungen zu ihrem malerischen Werk präsentiert. Ihre großformatigen, einzig mit Kohle gezeichneten Papierarbeiten erinnern nicht von ungefähr an die Murals, die flächenfüllenden Wandbilder der amerikanischen Avantgarden, allen voran die der Abstrakten Expressionisten der New York School, in die man als Betrachter eintaucht. In München feiern Dana Schutz‘ zeichnerische Murals ihre Weltpremiere. Mit diesem Projekt erörtert die Staatliche Graphische Sammlung München zum wiederholten Mal die Frage nach dem Stellenwert der Zeichenkunst im 21. Jahrhundert. |
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| ORT |
Staatl. Graph. Sammlung München in der Pinakothek der Moderne Barer Str. 40 80333 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
10.07. – 04.10.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di., Mi., Fr. – So.: 10.00 – 18.00 Uhr Do.: 10.00 – 20.00 Uhr |
| EINTRITT |
10.- Euro / 7.- Euro / sonntags 1.- Euro |
| INFORMATIONEN |
https://www.pinakothek-der-moderne.de/ausstellungen/ |
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KUNSTPALAIS ERLANGEN
CYRILL LACHAUER. THE SUNSET ROUTE |
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| 20. JUNI – 27. SEPTEMBER 2026 |
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Abb.: Cyrill Lachauer, Slack, 2025, S16mm-Film, übertragen auf 2K-Video, 61:06 Minuten, Farbe, 5.1 Stereo-Sound |
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Der Titel „The Sunset Route“ bezieht sich auf die gleichnamige, über 3.000 Kilometer lange Eisenbahnstrecke, die im Süden der USA das Landesinnere mit der Pazifikküste verbindet. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts reisen Hobos (Wanderarbeiter*innen) und andere „transient people“ (Menschen ohne festen Wohnsitz) auf dieser und anderen Routen auf Güterzügen durch Nordamerika. Cyrill Lachauer (* 1979 im Inntal, DE) begann 2019 selbst als „train hopper“ das Land zu durchqueren. Aus dieser Phase entwickelte sich das Filmprojekt Slack, an dem Lachauer mit dem US-Fotografen Mike Brodie von 2022 bis 2025 arbeitete. Die Landschaft als sprechender, mit Bedeutungen aufgeladener Raum ist ein Bezugspunkt, zu dem Lachauer in seinem fotografischen und filmischen Werk immer wieder zurückkehrt. Mit ausgeprägtem Gespür für historische und politische Zusammenhänge bereiste Lachauer über Jahre hinweg die USA, Mexiko und Bosnien. Die Ausstellung im Kunstpalais vermittelt neben Lachauers neuen Kurzfilmen ebenfalls einen vertieften Einblick in sein fotografisches Werk und versammelt Arbeiten, die zwischen 2020 und 2026 entstanden sind und in Form einer poetischen Autoethnografie drängende Fragen behandeln: nach Freiheit, Selbstbestimmtheit und Widerständigkeit, aber auch Kolonisation, Ausgrenzung und Ausbeutung. Im Zentrum steht dabei Lachauers Idee der „erzählenden Landschaften“ – Orte, die Menschen, lokale Kulturen, Geschichten, Objekte und physische Gegebenheiten umfassen. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit der Sammlung Goetz in München mit dem Kunstpalais und wird kuratiert von Susanne Touw und Malte Lin-Kröger. |
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| ORT |
Kunstpalais – Museum für Zeitgenössische Kunst Stadt Erlangen Marktplatz 1 91054 Erlangen |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
20.06. – 27.09.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – So.: 10.00 – 18.00 Uhr Jeden 1. Do.: 10.00 – 20.00 Uhr |
| EINTRITT |
8.- Euro / 4.- Euro |
| INFORMATIONEN |
https://www.kunstpalais.de/de/101/Ausstellungen.html |
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PINAKOTHEK DER MODERNE IM SCHLOSS HERRENCHIEMSEE
KÖNNT IHR NOCH – KUNST & DEMOKRATIE |
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| NOCH BIS 18. OKTOBER 2026 |
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Ausstellungsansicht „Könnt ihr noch? – Kunst und Demokratie“ mit Werken von Paloma Varga Weisz, Schloss Herrenchiemsee © VG Bild-Kunst Bonn, 2026 Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Haydar Koyupinar |
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Auch im Sommer 2026 wird die Ausstellung „Könnt ihr noch? – Kunst und Demokratie“ im Neuen Schloss Herrenchiemsee zu sehen sein. Der Titel der Ausstellung zitiert die Tech-Rap-Formation Deichkind und fordert uns dazu auf, die Werte der Demokratie auch in Zeiten wachsender, gesellschaftlicher Spannungen zu stärken. Unter diesem Vorzeichen werden in den historischen Rohbauräumen von Schloss Herrenchiemsee über 50 Hauptwerke der Sammlung Moderne Kunst präsentiert. Zehn Kapitel werfen Schlaglichter auf die Bedeutung kreativer Selbstentfaltung, auf die Grundwerte unserer Verfassung und die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe. Werke von Künstler:innen wie Pablo Picasso, Max Beckmann, Rosemarie Trockel, Joseph Beuys, Maria Lassnig oder Gerhard Richter spannen einen Bogen von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart und treten in einen eindrucksvollen Dialog mit der außergewöhnlichen Architektur des Schlosses, das 2025 zum UNESCO Welterbe ernannt wurde. Die Ausstellung nimmt Bezug auf den Verfassungskonvent, der 1948 auf Herrenchiemsee die Grundlage für die deutsche Verfassung schuf. Im eindrucksvollen Treppenhaus wird eine Neupräsentation der Künstlerin Paloma Varga Weisz gezeigt. Sie zählt zu den führenden Bildhauerinnen der Gegenwart und verbindet in ihren poetischen Arbeiten existenzielle Fragen mit einem sensiblen Umgang mit Materialität und surrealen Elementen. Kuratiert von Verena Hein, Anja Heitzer und Oliver Kase. |
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| ORT |
Schloss Herrenchiemsee Neues Schloss 83209 Herrenchiemsee |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
bis 18.10.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
tägl. 09.00 – 17.30 Uhr |
| EINTRITT |
7.- Euro / 6.- Euro |
| TELEFON |
08051 / 68870 |
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KUNSTHAUS KAUFBEUREN
JULIA LÜBBECKE – ZÄRTLICHKEIT, ZINS & ZUSAMMENBRUCH |
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| 26. JULI 2026 – 08. NOVEMBER 2026 |
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Ohne Titel, 2022, Teil der Arbeit „Weiche Knie“ 2021-Fortlaufend, Julia Lübbecke © VG Bild-Kunst Bonn, 2026 |
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Julia Lübbeckes Werkreihen beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Darstellung weiblich konnotierter Arbeit, der historischen Kontinuität institutioneller Gewalt in der Medizin und dem andauernden Kampf um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung. Für die Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren erweitert sie ihre Arbeiten um den Zusammenhang von Menschenwürde und Arbeit und die damit einhergehende Abwertung und Stigmatisierung von Arbeitsunfähigkeit. Ihre Recherchen in Archiven und Bibliotheken bilden den Ausgang für skulpturale Installationen, Fotografie, Texte und Videoarbeiten. „Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch. Über den Körper als erschöpfte Ressource“ ist Julia Lübbeckes erste institutionelle Einzelausstellung in Süddeutschland und zeigt die drei fortlaufenden Werkreihen „Kleber und Falten“, „Weiche Knie“ und „Slight Discomfort“ erstmals gemeinsam. Die Künstlerin entwickelt ihre Installationen weiter und adaptiert sie spezifisch für das Kunsthaus, sodass thematische Zusammenhänge und gegenseitige Bezüge im Ausstellungsraum erfahrbar werden. |
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| ORT |
Kunsthaus Kaufbeuren Spitaltor 2 87600 Kaufbeuren |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
26.07. – 08.11.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Mi. – Fr.: 11.00 – 17.00 Uhr Sa., So.: 11.00 – 18.00 Uhr |
| EINTRITT |
5.- Euro / 3.- Euro |
| TELEFON |
08341 / 86 44 |
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| AUSSCHREIBUNGEN |
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LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN KULTURREFERAT
KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM – ANNUALE 2027 |
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| BEWERBUNGSSCHLUSS: 26.11.2026 |
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Wettbewerb Kunst im öffentlichen Raum für Projektanträge zum Thema „Freiräume“
Der öffentliche Raum in München ist knapp und begehrt. Fragen des Raums beschäftigen alle Menschen in dieser Stadt – Wohnraum, Arbeitsraum, Verkehrsraum, Erholungsraum, Raum für Austausch aber auch zur individuellen, künstlerischen Entfaltung. Eine Zeit der Krisen macht umso spürbarer, wie wichtig diese Räume sind. Für die Annuale 2027, die jährliche Reihe von Public Art München, hat das Kulturreferat deshalb entschieden, keine enge thematische, formale oder ortsgebundene Setzung vorzugeben. Wir wollen Freiräume ermöglichen – und Raum für Kunst. Teilnehmen können alle Künstler:innen mit Wohnsitz im S-Bahnbereich München. Der Budgetrahmen für jedes Einzelprojekt beträgt maximal 15.000.- Euro (brutto). Bis zu sechs Kunstinterventionen können im Jahr 2027 verwirklicht werden. Es ist nur eine Bewerbung pro Künstler:in möglich. |
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| VERANSTALTER |
Landeshauptstadt München Kulturreferat Abteilung 1 Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Literatur, Musik, Stadtgeschichte, Wissenschaft Burgstr. 4 80331 München |
| DEADLINE |
26. November 2026 |
| E-MAIL |
publicart@muenchen.de |
| INFORMATIONEN |
https://www.publicartmuenchen.de |
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| Alle Angaben beruhen auf bis zur Erstellung des Newsletters vorhandenen Informationen und sind ohne Gewähr. |
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