NEWSLETTER FÜR AUGUST 2026

!! JOBAUFRUF DES KUNSTKREISES GRÄFELFING !!
ZUM ENDE 2026/ANFANG 2027

GESTALTUNG DES MONATLICHEN KKG-NEWSLETTERS
 

Der Kunstkreis Gräfelfing e.V. sucht mit Start Ende 2026 einen Nachfolger/eine Nachfolgerin für die inhaltliche Gestaltung des Newsletters, der monatlich an alle Interessenten verschickt wird. Der Kreis der Aktiven vom Kunstkreis Gräfelfing freut sich auf Unterstützung mit digitalen Kenntnissen im Umgang mit WORD etc. und Freude an Kunstthemen.
Bei Interesse und für weitere Details bitte direkt Kathrin Fritsche, fritsche@kunstkreis-graefelfing.de oder 089/896 899 37, kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

FÜHRUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING
AUGUST 2026

KUNSTHALLE MÜNCHEN


HAAR – MACHT – LUST
MITTWOCH
05. AUGUST 2026
17.00 UHR
 
HAAR – MACHT – LUST

Herlinde Koelbl, Projekt Haare, Punk, 2007, Fotografie, 100 x 80 cm, © Herlinde Koelbl

 
 

Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Als universelle Sprache verhandeln sie seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen – und bestimmen, wie Menschen sich selbst sehen und gesehen werden.
Die thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung nimmt die vielfältigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar in den Blick. Zu sehen sind Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen.

 
FÜHRUNG   Guide des Hauses
TREFFPUNKT   Kunsthalle / 2. Stock auf Ausstellungsebene
Theatinerstr. 8
80333 München
INFORMATIONEN/ANMELDUNG   https://www.kunstkreis-graefelfing.de/fuehrungen.php
KOSTEN DER FÜHRUNG   Mitglieder frei, Gäste 15.- Euro, zzgl. Museumseintritt
VERANSTALTUNGSHINWEISE
RAUM B1, UTTING A. AMMERSEE

SUE FOER – FLOATING LANDSCAPES
31. JULI – 16. AUGUST 2026
 
SUE FOER – FLOATING LANDSCAPES

raumB1-Plakat, graphische Gestaltung: Frank Fienbork

 
 

Es gibt Landschaften, die sich nicht auf einer Landkarte finden lassen. Sie entstehen im Körper, in der Erinnerung und in den kaum wahrnehmbaren Bewegungen zwischen Atem und Stille. „Floating Landscapes“ versteht Malerei und Butoh nicht als zwei getrennte Disziplinen, sondern als unterschiedliche Erscheinungsformen derselben künstlerischen Haltung. Während die Bilder in Schichten aus Farbe, Licht und Transparenz entstehen, entfaltet sich der Butoh-Tanz in langsamer, konzentrierter Bewegung. Beide Arbeiten kreisen um Veränderung, Erinnerung und die Fragilität von Wahrnehmung.
Der von Joerg Staeger kuratierte raumB1 bringt diese beiden Werkbereiche in einen gemeinsamen Dialog. So entsteht ein offener Erfahrungsraum, in dem Bild, Körper und Betrachter miteinander in Beziehung treten.
Begleitet wird die Ausstellung durch zwei Butoh-Performances sowie ein Künstlergespräch mit Sue Foer.

 
ORT   raumB1
Bahnhofplatz 1
86919 Utting am Ammersee
VERNISSAGE   Fr., 31.07.2026, 19.00 Uhr
mit Butoh-Tanz Performance  
AUSSTELLUNGSDAUER   31.07. – 16.08.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   So. 02.08., 09.08. und 16.08.2026 jeweils 15.00 – 19.00 Uhr
BUTOH TALK   09.08.2026 mit Sue Foer
FINISSAGE   16.08.2026 mit Butoh-Tanz-Performance
INFORMATIONEN   über Sue Foer https://www.butoh-art.de/de/about-me
EINTRITT   frei
OLAF GULBRANSSON MUSEUM TEGERNSEE

ZERO – EINE INTERNATIONALE KÜNSTLERBEWEGUNG
NOCH BIS 06. SEPTEMBER 2026
 
ZERO – EINE INTERNATIONALE KÜNSTLERBEWEGUNG

Die ZERO-Künstler Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker 1962 bei einer Vernissage im Stedelijk Museum, Amsterdam
© Inv-Nr.: mkp.ZERO.1.V.79_1, Vorlass Heinz Mack, ZERO foundation, Düsseldorf, Foto: Raoul van den Boom, VG Bild-Kunst Bonn, 2025.

 
 

Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit der ZERO-Bewegung. Ende der 1950er Jahre, nach dem Krieg und in den Jahren des Wiederaufbaus suchten junge Künstler in Düsseldorf nach einem Neubeginn – jenseits von Pathos, Malgestus und schwerer Geschichte. Sie nannten ihre Bewegung ZERO: den Nullpunkt, von dem aus alles wieder möglich schien – und zugleich das Wort aus dem Countdown, mit dem die Rakete ins All, ins Unbekannte startet. 1957 öffneten Heinz Mack und Otto Piene, beide Absolventen der Kunstakademie, ihre Ateliers in Düsseldorf für einen Abend als Galerie und luden befreundete Künstler ein, gemeinsam auszustellen; bald stieß Günther Uecker hinzu. Sie arbeiteten ohne Programm, aber mit gemeinsamer Überzeugung, und entwickelten eine neue Form des Ausdrucks: Statt Malerei im traditionellen Sinn entstand eine Kunst, bei der Struktur die Komposition ersetzte und Bewegung, Zufall und Licht zum Material wurden.
ZERO war keine feste Gruppe, sondern ein offenes Netzwerk, das sich rasch mit Künstlern der internationalen Avantgarde verband. Die ZERO-Bewegung löste sich 1966 bei einer gemeinsamen Aktion auf, hinterließ jedoch einen nachhaltigen Einfluss auf die nachfolgende Generation und zählt heute zu den wichtigsten Strömungen der internationalen Nachkriegskunst.
Die Ausstellung zeigt Werke ausgewählter ZERO-Künstlerinnen und -Künstler, darunter auch Arbeiten aus späteren Jahren, die den Ideen der Bewegung weiter verpflichtet bleiben. Die Leihgaben stammen aus Privatsammlungen, der ZERO foundation Düsseldorf und der MACK FOUNDATION.

 
ORT   Olaf Gulbransson Museum 
Kurgarten 5
83684 Tegernsee
AUSSTELLUNGSDAUER    01.03. – 06.09.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di. – So.: 10.00 – 17.00 Uhr
EINTRITT   15.- Euro/13.- Euro/frei
TELEFON   08022 / 3338
INFORMATIONEN   https://www.olaf-gulbransson-museum.de/
KUNST IN BERNRIED

50. BERNRIEDER KUNSTAUSSTELLUNG
26. JULI – 16. AUGUST 2026
 
50. BERNRIEDER KUNSTAUSSTELLUNG
 
 

Im Sommer 2026 feiert die Bernrieder Kunstausstellung ihr 50-jähriges Bestehen. Ein kulturelles Jubiläum mit besonderer Geschichte – jede Ausstellung rein durch Ehrenamt organisiert. Zwischen Tradition, Kunst und Natur sucht die Ausstellung in Format, Größe und Konzept Ihresgleichen.
Das ländliche Ortsbild von Bernried am Starnberger See hat schon immer Künstler angezogen und zu kreativem Schaffen angeregt.​ 2026 präsentieren 48 Bernrieder, überregionale und internationale Kunstschaffende käufliche Gemälde, Skulpturen und diverse Installationen an vier Ausstellungsorten im historischen Ortskern und zusätzlich im Buchheim Museum der Phantasie.​​
Besonderes Highlight zum 50-jährigen Jubiläum ist die „Die lange Nacht der Kunst“. Es gibt Live-Musik; es finden Performances, Führungen und Workshops statt. Das Café Buffi im Buchheim Museum und der Bernrieder Hofladen verwöhnen Besucher kulinarisch. Eine Chronik, ein Wandkalender und eine Sonderedition Briefmarken „50 Jahre Kunstausstellung Bernried“ sind ebenfalls zu erwerben.

 
ORTE   Sommerkeller im Rathaus
Salettl im Gasthof 3 Rosen
Torbogenhalle im Klosterhof 
Dorfstr. 26
Buchheim Museum
Am Hirschgarten 
82347 Bernried am Starnberger See
AUSSTELLUNGSDAUER   26.07. – 16.08.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Sa./So./Feiertag: 10.00 – 19.00 Uhr
Werktags: 14.00 – 19.00 Uhr
EINTRITT   frei
JUBILÄUMS-EVENT   Lange Nacht der Kunst
Sa.: 08.08.2026, 10.00 – 22.00 Uhr
um 22.00 Uhr im Klosterhof:
Performance mit der Künstlerin Manuela Hartel
INFORMATIONEN   https://www.bernrieder-kunstausstellung.de
ARBEITSKREIS 68 WASSERBURG AM INN

GROSSE KUNSTAUSSTELLUNG 2026
26. JULI – 23. AUGUST 2026
 
GROSSE KUNSTAUSSTELLUNG 2026
 
 

Die Große Kunstausstellung des AK68 verwandelt Wasserburg auch 2026 wieder in eine lebendige Bühne der Gegenwartskunst. Neben dem Rathaussaal wird dieses Jahr wieder als atmosphärische Alternative zum Ganserhaus, das wegen Umbau noch pausiert, die Alte Polizei bespielt.
Drei außergewöhnliche weitere Orte sind die Achatzkirche, die HeiligGeist Spitalkirche und der Säulensaal im Museum Wasserburg – Orte für raumbezogene Installationen, Performances und überraschende Perspektiven.
Damit rückt die Kunst in den Mittelpunkt der Stadt, wird kurzzeitig sogar zu deren Zentrum, das sie bespielt und belebt und mit zahlreichen 2- und 3-dimensionalen Kunstwerken, Lesungen und Performances ein facettenreiches Kunsterlebnis bietet.

 
ORTE   Rathaus, Marienplatz 2 
Alte Polizei, Kaspar-Aiblinger-Platz 5
Museum Wasserburg, Herrengasse 15
Hl. Geist Spitalkirche und Achatzkirche
83512 Wasserburg am Inn
AUSSTELLUNGSDAUER   26.07. – 23.08.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Rathaus und Alte Polizei: tägl. 10.00 – 18.00 Uhr
Museum Wasserburg: Di. – So.: 13.00 – 17.00 Uhr
Hl. Geist Spitalkirche und Achatzkirche: Sa./So.: 13.00 – 17.00 Uhr
EINTRITT   frei
INFORMATIONEN   https://www.ak68.org
BAYERISCHES NATIONALMUSEUM

KUCKUCKSEIER – NEUE KUNST TRIFFT ALTE KUNST
24. JULI – 15. NOVEMBER 2026
 
KUCKUCKSEIER – NEUE KUNST TRIFFT ALTE KUNST

© Susanne Thiemann / Bayerisches Nationalmuseum

 
 

Mit der Ausstellung „Kuckuckseier" laden 25 Künstler*innen der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft (NM) zu einem spannenden Dialog mit Objekten, Skulpturen und Gemälden des Bayerischen Nationalmuseums ein. Historische Zeugnisse europäischer Kunst- und Kulturgeschichte treffen auf aktuelle Positionen der bildenden Kunst und setzen überraschende Akzente.
Ausstellende Künstlerinnen und Künstler: Eike Berg, Nicole Frenzel, Anna Frydman, Patricija Gilyte, Baldur Geipel, Esther Glück, Monika Humm, Martin Kargruber, Manfred Mayerle, Elisabeth Mehrl, Daisuke Ogura, Christine Ott, Olaf Probst, Ulrike Prusseit, Maria Rucker, Eva Ruhland, Frauke Sohn, Rose Stach, Thomas Sterna, Kiki Stickl, Cosima Strähhuber, Susanne Thiemann, Gottlind Timmermanns, Felix Weinold, Andreas Zingerle

 
ORT   Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstr. 3
80538 München
AUSSTELLUNGSDAUER   24.07. – 15.11.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Di., Mi., Fr. – So.: 10.00 – 17.00 Uhr
Do.: 10.00 – 20.00 Uhr
EINTRITT   7.- Euro / 6.- Euro / frei
MIDISSAGE   24.09.2026, 18.30 Uhr mit Katalogvorstellung & Performance
ART TALK   donnerstags und sonntags
Führung mit Künstler:innen der NM durch die Ausstellung
INFOS UNTER   https://www.bayerisches-nationalmuseum.de/besuch/ausstellungen/kuckuckseier
KUNSTFOYER MÜNCHEN

RAGNAR AXELSSON GREENLAND
24. JULI – 11. NOVEMBER 2026
 
RAGNAR AXELSSON GREENLAND

Ragnar Axelsson © Ingelfieldfjord, Greenland, 1987

 
 

Nie war es wichtiger als jetzt, das Leben der Menschen in der Arktis und die Veränderungen, die sie durchmachen, in Worten und Bildern zu dokumentieren, damit die Welt sehen kann, was geschieht.“ 
(Ragnar Axelsson, *1958 in Reykjavik). 
Acht Staaten, eine Vielzahl indigener Völker, rivalisierende Großmächte: Die Arktis ist Heimat, Klima-Indikator, geopolitisches Terrain und Ressourcen-Reservoir zugleich. In der Arktis zeigt sich drastisch, was die Erderhitzung bewirkt: Permafrost taut, Küsten erodieren, Ökosysteme geraten aus den jahrhundertealten Bahnen. Der Rückzug des Eises wirkt sich zunehmend auch global aus: Meeresspiegel steigen und Wettersysteme geraten aus dem Gleichgewicht. Gleichzeitig wachsen machtpolitische und wirtschaftliche Begehrlichkeiten.
Seit über 40 Jahren fotografiert der Isländer Ragnar Axelsson Menschen, Tiere und Landschaften in den entlegensten Regionen Grönlands, Islands und Sibiriens. In dramatischen Schwarz-Weiß-Bildern fängt er die existentielle menschliche Erfahrung am Rande der bewohnbaren Welt ein. Anstatt lediglich den Klimawandel zu veranschaulichen, offenbaren seine Aufnahmen, wie Umweltveränderungen von den Menschen erlebt werden, deren Lebensgrundlage von Land, Meer und Eis abhängt. Die Ausstellung umfasst 60 Werke.

 
ORT   Kunstfoyer            
Thierschplatz 6
80538 München
AUSSTELLUNGSDAUER   24.07. – 11.11.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Mo. – Do., Sa., So.: 10.00 – 18.00 Uhr
Fr.: 10.00 – 20.00 Uhr
EINTRITT   kostenfrei
INFOTELEFON   089 / 2160 2244 
HAUS DER KUNST

TOMÁS SARACENO IN COLLABORATION. VERWOBENE WELTEN
17. JULI 2026 – 07. FEBRUAR 2027
 
TOMÁS SARACENO IN COLLABORATION. VERWOBENE WELTEN

Tomás Saraceno in collaboration. Verwobene Welten, Ausstellungsansichten, Haus der Kunst München, 2026
Fotos: Agostino Osio © Haus der Kunst München, 2026

 
 

Verwobene Welten“, die bislang größte Ausstellung des internationalen, multidisziplinären, argentinischen Künstlers Tomás Saraceno in Deutschland, bietet Einblicke aus den Bereichen Naturwissenschaften, Architektur und Traditionelles Ökologisches Wissen (TEK). Sie verbindet generationenübergreifende Praktiken und Weltvorstellungen, die eine wechselseitige Beziehung zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Gemeinschaften fördern. „Verwobene Welten“ zeichnet eine einzigartige Reise durch Tomás Saracenos Schaffen nach und markiert einen bedeutenden Schritt, sowohl in seiner künstlerischen Entwicklung als auch in unserem Verständnis seines Werks.

Die Ausstellung erstreckt sich über das gesamte Gebäude und umfasst luftbetriebene Skulpturen, gemeinsame Lebensräume verschiedener Arten sowie raumgreifende Environments. Diese verändern die Wahrnehmung der Räume des Haus der Kunst und laden Besucher:innen dazu ein, ökologische und soziale Kräfte, die die Energiewende prägen, neu zu überdenken.
Zusätzlich öffnet sich die Ausstellung zum Eisbach hin mit dem neu angelegten Gemeinschaftsgarten Ostwiese und der Skulptur Cloud Cities: Species of spaces (2023 – 2026) auf der Terrasse Ost. Während der gesamten Ausstellungsdauer wird die Landschaft des Englischen Gartens zum erweiterten Spielfeld mit geführten Spaziergängen von Expert:innen der Max-Planck-Gesellschaft. Vor Ort entsteht in offenen Workshops ein Museo Aero Solar, das aus wiederverwerteten Plastiktüten gebaut wird. Im Herbst soll schließlich der Versuch unternommen werden, die gemeinsam geschaffene Solarskulptur in der Luft schweben zu lassen.

 
ORT   Haus der Kunst
Prinzregentenstr. 1
80538 München
AUSSTELLUNGSDAUER    17.07.2026 – 07.02.2027
ÖFFNUNGSZEITEN   Mi. – Mo.: 10.00 – 20.00 Uhr
Di.: geschlossen
EINTRITT   15.- Euro / 11.- Euro / 5.- Euro
OPEN HAUS   Jeden letzten Freitag im Monat freier Eintritt: 16.00 – 22.00 Uhr
ZENTRALINSTITUT FÜR KUNSTGESCHICHTE MÜNCHEN

UNBEKLEIDET | AUSGEZOGEN
16. APRIL – 02. OKTOBER 2026
 
UNBEKLEIDET | AUSGEZOGEN
 
 

Die Ausstellung UNBEKLEIDET | AUSGEZOGEN: DER AKT IN DER KUNSTHISTORISCHEN FORSCHUNG beleuchtet den Akt in der Kunstgeschichte als umstrittenen Forschungsgegenstand und fragt nach der aktuellen Brisanz des Aktes. An der Darstellung des unbekleideten menschlichen Körpers erprobte die Disziplin ihre Methoden, Deutungsansätze und Grenzen über Epochen und Medien hinweg. Der Ausstellungstitel verweist auf die Künstlichkeit der Nacktheit: „unbekleidet bezeichnet die Negation eines Zustandes, „ausgezogen“ verweist auf Nacktheit als Ergebnis eines Prozesses der Entkleidung. Der Akt erscheint so als Produkt ästhetischer, sozialer und schließlich auch machtpolitischer Konstellationen – wobei in der Trias von Modell, Künstler/in und Publikum nicht immer ausgemacht ist, wer über wen Macht ausübt. In 13 Kapiteln spannt die Ausstellung den Bogen von Johann Joachim Winckelmann bis zu feministischen, queeren und postkolonialen Perspektiven. Vor dem Hintergrund heutiger Debatten um Körperbilder und Sensibilitäten zeigt sie den Akt als historisch wandelbaren Schauplatz gesellschaftlicher Aushandlungen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Werke des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke.

 
ORT   Zentralinstitut für Kunstgeschichte, nördlicher Lichthof, 1. OG
Katharina-von-Bora-Str. 10
80333 München
AUSSTELLUNGSDAUER   16.04. – 02.10.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Mo. – Fr.: 10.00 – 20.00 Uhr
Wochenende u. Feiertage geschlossen
EINTRITT   frei
FÜHRUNG   mit Elias Neuhaus, B.A.
Do., 13.08.2026, 11.00 Uhr 
Anmeldung unter: Zentralinstitut für Kunstgeschichte | anny
Weitere Führungen gibt es im September
MUSEUM PENZBERG – SAMMLUNG CAMPENDONK

BERND & HILLA BECHER IM DIALOG MIT PENZBERG
19. JULI – 18. OKTOBER 2026
 
BERND & HILLA BECHER IM DIALOG MIT PENZBERG

Bernd & Hilla Becher, Förderturm, Zolder Mijn, Zolder, B 1991 © Estate Bernd & Hilla Becher, represented by Max Becher

 
 

Das Ende als Anfang
Der Kohlebergbau in Penzberg begann um 1786 und fand mit der Einstellung der Kohleförderung 1966 sein Ende, das damit gleichzeitig zu einem Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft führte. 
Das Lebensthema des bekannten Künstlerpaares Bernd und Hilla Becher (1931–2007, 1934–2015) waren Industrielandschaften. Die Fotografien von Industriebauten wie Kohlebunker, Fördertürme und Hochöfen in sachlich-dokumentarischer Bildsprache entstanden in unterschiedlichen Ländern zwischen den 1960er- und frühen 2000er-Jahren und bilden ein fotografisches Gedächtnis der Industriezeit. Im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk begegnen ihre Arbeiten nun einer Stadt, deren Geschichte selbst untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist.
Ergänzt wird die Ausstellung durch zeitgenössische Arbeiten der Künstlerin Lena Schabus, die sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Landschaft und Transformationsprozessen auseinandersetzt. Und ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich den persönlichen Erinnerungen von Penzberger Bürger:innen an die Schließung des Bergwerks. 

 
ORT   Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
Am Museum 1
82377 Penzberg
AUSSTELLUNGSDAUER    19.07. – 18.10.2026
ÖFFNUNGSZEITEN   Mi. – So.: 10.00 – 17.00 Uhr
EINTRITT   8.- Euro / 7.- Euro
INFORMATIONEN   https://museum-penzberg.de
AUSSCHREIBUNGEN
KRUPP-STIFTUNG

2 STIPENDIEN FÜR ZEITGENÖSSISCHE DEUTSCHE FOTOGRAFIE
BEWERBUNGSSCHLUSS: 31.08.2026
 
2 STIPENDIEN FÜR ZEITGENÖSSISCHE DEUTSCHE FOTOGRAFIE
 
 

Zusammen mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang vergibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung erneut zwei Stipendien für das Programm „Zeitgenössische deutsche Fotografie“. Die Stipendien sind mit je 13.000 Euro dotiert und werden für die Dauer eines Jahres vergeben. Ab sofort können Bewerbungen über das Online-Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung eingereicht werden. 
Für das Förderprogramm können sich Fotograf:innen aus allen Bereichen der künstlerischen Praxis bewerben. Die Bewerber:innen müssen seit mindestens drei Jahren in Deutschland leben, aber nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Alters- oder Ausbildungseinschränkungen bestehen nicht. Die Bewerbung muss in Verbindung mit einem geplanten fotografischen Vorhaben erfolgen. Dieses Projekt kann bereits begonnen sein und muss innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Nach Abschluss des Zeitraums präsentieren die beiden Preisträger:innen ihre erarbeiteten Projekte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung.
Das seit 1982 existierende Stipendium gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für zeitgenössische Fotografie in Deutschland. 

 
VERANSTALTER   Krupp-Stiftung
Hügel 15
45133 Essen 
KONTAKT   Barbara Wolf
Leiterin Kommunikation, strategische Entwicklung und Transformation
Mobil: +49 (0)162 49 51 225
E-Mail: wolf@krupp-stiftung.de
DEADLINE   31. August 2026
INFORMATIONEN   www.krupp-stiftung.de/stipendienprogramm-zeitgenoessische-deutsche-fotografie/
BEWERBUNGSPORTAL   https://antrag.krupp-stiftung.de/
DAS TEAM VOM KUNSTKREIS GRÄFELFING E.V. WÜNSCHT ALLEN NEWSLETTER-ABONNENT:INNEN

EINE SCHÖNE SOMMERZEIT!



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