NEWSLETTER FÜR FEBRUAR 2026 |
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| FÜHRUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING |
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| VERANSTALTUNGSHINWEISE |
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HAUS DER KUNST MÜNCHEN
ECHOES. SKIN CONTACT |
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| 30. JANUAR – 08. FEBRUAR 2026 |
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Flow © 2024 Dream Well Studio, Sacrebleu Productions, Take Five |
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„ECHOES. Skin Contact“ erforscht das Zusammenspiel von Körper und medialer Realität. Die jährliche Live-Ausstellung ECHOES untersucht weiterhin das Zusammenspiel von menschlichen Körpern und medialer Realität. In seiner vierten Ausgabe kehrt ECHOES mit zwei jahresübergreifenden Rechercheprojekten und einem reichhaltigen Programm aus Performances, Konzerten, Gesprächen und Live-Videoinstallationen zurück. Parallel zur Ausstellung „Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968” widmet sich ECHOES unter dem Titel „Skin Contact” dem Erwachsenwerden in einer von digitalen Technologien geprägten Welt und fragt, wie wir uns mit anderen Menschen, mit Technologie und nicht-menschlichen Wesen verbinden. An zwei Wochenenden laden Künstler*innen mit KI-Babies, amphibischen Orakeln, geisterhaften Avataren und den Stimmen entfernter Verwandter zur intensiven Reflexion ein. Ihre Darbietungen rufen die wechselhaften Emotionen des Erwachsenwerdens hervor: Begehren und Zweifel, Sehnsucht und Unsicherheit, Einsamkeit und Selbstfindung. Das erste Wochenende endet mit einem gemeinsamen Abendessen, gestaltet von der Koch- und Performancekünstlerin Angel Dimayuga. Das zweite Wochenende richtet den Fokus auf unsere Beziehungen zur Natur. Die Künstlerin Damsel Elysium präsentiert eine von den vier Elementen inspirierte Performance, während der Musiker Lechuga Zafiro das Publikum in ein vielschichtiges multirhythmisches Universum mit Field Recordings aus Südamerika mitnimmt. |
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| ORT |
Haus der Kunst München Prinzregentenstr. 1 80538 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
30.01. – 08.02.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Mi. – Mo.: 10.00 – 20.00 Uhr Di.: geschlossen Jeden letzten Freitag im Monat freier Eintritt 16.00 – 22.00 Uhr |
| EINTRITT |
15.- Euro / div. Ermäßigungen |
| INFORMATIONEN |
https://www.hausderkunst.de/kalender |
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SMUDAJESCHECK GALERIE
WILLI SIBER – WIRKSTOFF FARBE |
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| 23. JANUAR – 28. FEBRUAR 2026 |
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Willi Siber, Tafelobjekt, 2024, MDF / Interferenzlack matt geschliffen, 90 x 65 x 9 cm, © Willi Siber |
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Wer es nicht in die Kunsthalle Weishaupt nach Ulm schafft, hat die Möglichkeit Willi Siber in der Galerie Smudajescheck in München zu sehen. Sein umfangreiches Werk, das sich in zahlreiche Werkserien auffächert, zeigt seine dreidimensionalen Ursprünge in der Holzskulptur. Die meisten seiner Arbeiten sind von seiner überschwänglichen Freude an Farbe und Oberflächen geprägt. Seit über 50 Jahren entwickelt der unermüdlich neugierige Künstler sein Werk weiter, erfindet neue Texturen, Reliefs und Oberflächen. Für Willi Siber ist neben der kreativen Idee die professionelle handwerkliche Qualität seiner Arbeiten Voraussetzung, um Kunst zu sein. Er ist in zahlreichen angesehenen privaten und öffentlichen Sammlungen international vertreten. |
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| ORT |
Smudajescheck Galerie Augustenstr. 48 80333 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
23.01. – 28.02.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Mi. – Fr.: 13.00 – 18.00 Uhr Sa.: 12.00 – 16.00 Uhr |
| INFORMATIONEN |
https://smudajescheck.com |
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GALERIE KLÜSER
IN CONTRAST |
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| 29. JANUAR – 19. MÄRZ 2026 |
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Alex Katz, White Sunlight, 1989, 23 x 30,5cm, Öl auf Hartfaserplatte, Foto: Mario Gastinger © Alex Katz/ VG Bild-Kunst |
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Die Ausstellung in contrast untersucht Schwarz und Weiß als autonome Ausdrucksträger einer konsequenten ästhetischen Reduktion. Im Spannungsfeld von Kontrasten, Materialität und Wahrnehmung entfalten die gezeigten Werke dabei eine vielschichtige Reflexion über Form, Präsenz und Wirkung jenseits der Farbe. Gezeigt werden Arbeiten von Donald Baechler, Stephan Balkenhol, Ivan Baschang, Joseph Beuys, Christian Boltanski, Jonathan Bragdon, Christo, Gregor Hildebrandt, Alex Katz, Jannis Kounellis, Ryan Mendoza, Mimmo Paladino, Sean Scully und Harry Tilman. |
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| ORT |
Galerie Klüser Georgenstr. 15 80799 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
29.01. – 19.03.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – Fr.: 11.00 – 18.00 Uhr Sa.: 11.00 – 14.00 Uhr |
| TELEFON |
089/384081-0 |
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KUNSTGALERIE FÜRTH
DIE WAHRHEIT TRÄGT BEQUEME PANTOFFELN |
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| 31. JANUAR – 29. MÄRZ 2026 |
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Sebastian Tröger, Die Wahrheit trägt bequeme Pantoffeln, 2025, Tusche auf Papier, 21 x 15 cm Foto: Sebastian Tröger, Courtesy Oechsner Galerie |
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Die Gruppenausstellung ist eine künstlerische Begegnung der besonderen Art: Aus Sachsen kommen Henriette Grahnert, Jan Kummer, Nina Kummer und Tabitha Rub, aus Franken Sebastian Tröger und Steve Viezens. Ironie trifft auf Nostalgie, Heimat auf Humor. Und auch die KI hat ihre Finger im Spiel. Im Zusammenspiel der Werke zeigen sich kritische, humorvolle und manchmal melancholische Reflexionen über den Zustand der Gesellschaft, der Kunst und unseres Planeten. Der Titel „Die Wahrheit trägt bequeme Pantoffeln“ kreist wie ein Satellit über der Ausstellung. Dieser Aphorismus verweist darauf, wie einfach und unscheinbar im Grunde die Wahrheit ist im Gegensatz zu aufwändigen, abwegigen Geschichten oder Theorien, die Menschen manchmal erfinden. Jan Kummer entführt mit seinen erzählerischen Werken in eine Welt voller Dada-Ironie, Humor und Melancholie. Seine Hinterglasbilder, in denen er etwa Essen und Essensgedecke oder arbeitende Menschen festhält, werden zu Ikonen einer Mangelwirtschaft, der sich geistreich trotzen lässt. Auch seine Modellhäuser auf wackligen Beinen sind in ihrer absurden Ästhetik und Architektur der Wirklichkeit näher, als man vielleicht wahrhaben möchte. In den surreal anmutenden Bildern von Tabitha Rub agieren farbenfrohe, fellbedeckte Wesen ohne Gesicht. Die Künstlerin verleiht ihnen menschliche Züge, so dass sie als Stellvertreter unserer selbst erscheinen, mit allen Freuden, Sorgen und Absurditäten. Dazu gesellen sich mehrere Holzgestänge von Sebastian Tröger, an denen seine Leinwandbilder wie Fahnen an einem Mast befestigt sind. Es sind intensive, flüchtig gemalte Bilder von emotionaler Präsenz. Nina Kummer setzt sich mit Themen wie Geschlechterrollen und Identität auseinander in Textbildern mit Linolschnitt-Technik. Im formalen Kontrast dazu steht die Malerei in altmeisterlicher Technik von Steve Viezens. In seiner für die Ausstellung entstandenen Serie, in deren Zentrum fränkische, fleischlastige Kost steht, nutzt er die KI, um eine ohnehin unerklärliche Welt noch mehr der Wahrheit und Überprüfbarkeit zu entrücken. Auch in Henriette Grahnerts Bildern und Collagen wird scheinbar Reales abstrahiert und verunklärt. Die Künstlerin spielt gekonnt mit unterschiedlichen Malereitraditionen, die sie mit gestischen Pinselstrichen und figurativen Elementen kombiniert. Mit hintersinnigem Humor persifliert sie Alltägliches oder auch den Kunstbetrieb und legt so deren oft absurden und tragikomischen Kern offen. Programmflyer „Die Wahrheit trägt bequeme Pantoffeln“ |
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| ORT |
kunst galerie fürth – Städtische Kunsthalle für Gegenwartskunst Königsplatz 1 90762 Fürth |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
31.01. – 29.03.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Mi. – Sa.: 13.00 – 18.00 Uhr So. und feiertags: 11.00 – 17.00 Uhr |
| EINTRITT |
4.- Euro / 2.- Euro |
| INFORMATIONEN |
https://www.kunst-galerie-fuerth.de |
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MUSEUM ANGEWANDTE KUNST, FRANKFURT A. MAIN
WOLLE. SEIDE. WIDERSTAND. |
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| 07. FEBRUAR – 24. MAI 2026 |
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Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller © Museum Angewandte Kunst
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Mit der Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. widmet sich das Museum Angewandte Kunst nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler:innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Im Zuge der hier gezeigten künstlerisch-emanzipatorischen Gestaltung von Teppichen nehmen Themen aus den Bereichen politischer Widerstand, Widerstandskraft (Resilienz), wie auch Widerstandsfähigkeit (Resistenz), individuelle Formen an. Die in Gräfelfing lebende Künstlerin Rose Stach, die viele bereits aus Ausstellungen des KKG kennen, ist eine der 15 teilnehmenden Künstler:innen. Sie erhielt 2013 den 2. Gräfelfinger Kunstpreis und war unter anderem 2019 bei „Expedition“ im Alten Rathaus zu sehen. |
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| ORT |
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17 60594 Frankfurt am Main |
| ERÖFFNUNG |
Fr., 06.02.2026, 19.00 Uhr |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
07.02. – 24.05.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di., Do. – So.: 10.00 – 18.00 Uhr Mi.: 10.00 – 20.00 Uhr |
| EINTRITT |
12.- Euro / 6.- Euro |
| INFORMATIONEN |
https://www.museumangewandtekunst.de/de/besuch/ausstellungen/wolle-seide-widerstand/ |
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| AUSSCHREIBUNGEN |
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| Alle Angaben beruhen auf bis zur Erstellung des Newsletters vorhandenen Informationen und sind ohne Gewähr. |