NEWSLETTER FÜR JANUAR 2026 |
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| FÜHRUNGEN DES KUNSTKREISES GRÄFELFING |
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JANUAR 2026
KUNSTHALLE MÜNCHEN
DIGITAL BY NATURE – DIE KUNST VON MIGUEL CHEVALIER |
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DONNERSTAG 22.01.2026 16.30 UHR |
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Digital by Nature. Die Kunst von Miguel Chevalier, 12.9.2025 – 01.03.2026, Kunsthalle München © Miguel Chevalier, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Stefan Heigl |
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Seit den 80er Jahren erforscht Miguel Chevalier die Möglichkeiten des Computers und neuester Technologien, und inzwischen auch der Künstlichen Intelligenz. Dabei schafft er Kunstwerke, die virtuell, digital, oft immersiv und zugleich doch immer auch poetisch sind. Weil er aber außerdem stets in der Kunstgeschichte verwurzelt ist, wird er zum Wegbereiter für eine Versöhnung zwischen Mensch und Technologie und zeigt uns, wie ein Dialog funktionieren könnte. Denn seine Fragestellungen berühren uns genauso wie die Medien und die Ästhetik, die seine Kunst zeigen. Zu sehen sind Skulpturen und Zeichnungen, die mithilfe von 3D-Druck und Robotik realisiert werden, ebenso wie Videos und Installationen. |
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| FÜHRUNG |
Irene Bergdolt-Andreae |
| TREFFPUNKT |
Kunsthalle / Foyer im 1. OG Theatinerstr. 8 80333 München |
| INFORMATIONEN/ANMELDUNG |
https://www.kunstkreis-graefelfing.de/fuehrungen.php |
| KOSTEN DER FÜHRUNG |
Mitglieder frei, Gäste 15.- Euro, zzgl. Museumseintritt |
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| VERANSTALTUNGSHINWEISE |
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GALERIE HANDWERK MÜNCHEN
FIGÜRLICH – ZWISCHEN MINIATUR UND MONUMENTALITÄT |
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| 16. JANUAR – 14. FEBRUAR 2026 |
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Auswahl aus den Ausstellungsobjekten links: Olaf Stoy, DE rechts: Nora Arrieta, DE |
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Traditionell zeigt die erste Ausstellung im neuen Jahr keramische Kunst. Unter dem Titel „Figürlich“ präsentieren 40 internationale Keramikerinnen und Keramiker ihre außergewöhnlichen Skulpturen und Reliefs. Unterschiedliche Techniken und persönliche Handschriften machen jedes Objekt einzigartig. In der Verbindung von Form, Material, Glasur und Farbe entstehen dabei Bilder von großer ästhetischer Kraft. Erzählerische Kompositionen – manchmal alltäglich, manchmal skurril oder frech – erlauben Einblicke in Erfahrungen, Erinnerungen und Persönlichkeiten ihrer Schöpfenden. Die Ausstellung regt dazu an, über das Verhältnis von Sichtbarem und Unsichtbarem, von Beobachtung und Interpretation nachzudenken und die besondere Ausdruckskraft keramischer Figuren zu entdecken. |
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| ORT |
Galerie Handwerk Max-Joseph-Str. 4 / Eingang Ottostr. 80333 München |
| ERÖFFNUNG |
Do., 15.01.2026, 18.30 Uhr |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
16.01. – 14.02.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di., Mi., Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr Do.: 10.00 – 20.00 Uhr Sa.: 10.00 – 13.00 Uhr Sonn- und Feiertage geschlossen |
| EINTRITT |
kostenfrei |
| INFORMATIONEN |
https://www.hwk-muenchen.de/galerie |
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DG KUNSTRAUM DISKURS GEGENWART, MÜNCHEN
DIE SCHÖNHEIT DES UNVOLLKOMMENEN |
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| 21. JANUAR – 26. MÄRZ 2026 |
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Abb.: Lydia Marx Little Pictures, 2025 Videoarbeit, 27 min. Englisch/Untertitel Deutsch (Filmstill) |
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In der Ausstellung „Die Schönheit des Unvollkommenen“ präsentiert der DG Kunstraum Werke von elf Stipendiat:innen des Cusanuswerks. Die Ausstellung widmet sich der Frage, wie sich Schönheit in Formen des Bruchs, der Schlichtheit und der Vergänglichkeit manifestiert. Gezeigt werden künstlerische Positionen, die Heilung und Versehrtheit als Ausgangspunkt nehmen. Heilung bedeutet in diesem Kontext nicht zwangsläufig Wiederherstellung im klassischen Sinn. Sie kann auch darin bestehen, das Unvollkommene anzunehmen. Gerade in einer Zeit, die von Optimierungsdruck, Beschleunigung und glatten Oberflächen geprägt ist, lädt diese Ausstellung dazu ein, den Blick für das Fragile neu zu öffnen: Brüche, Narben und Spuren der Zeit erschließen ihre Tiefe erst jenseits des ersten Anscheins – sie verlangen nach mehr Aufmerksamkeit und Hinwendung. |
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| ORT |
DG Kunstraum Diskurs Gegenwart Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. Finkenstr. 4 80333 München |
| ERÖFFNUNG |
Di., 20.01.2026, 18.00 – 21.00 Uhr |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
21.01. – 26.03.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – Fr.: 12.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung |
| EINTRITT |
kostenfrei |
| FRAGEN |
Tel.: 089 282548 |
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MUSEUM MENSCH UND NATUR, MÜNCHEN
WILDLIFE PHOTOGRAPHER OF THE YEAR 2025 |
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| 05. DEZEMBER 2025 – 08. MÄRZ 2026 |
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Ausstellungsansicht Wildlife Photographer of the Year 2025, Foto Kathrin Glaw, Museum Mensch und Natur |
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Mit der Ausstellung Wildlife Photographer of the Year kehrt ein Publikumsliebling zurück ins Museum Mensch und Natur. Gezeigt werden die preisgekrönten Bilder des gleichnamigen Wettbewerbs für Naturfotografie, der als größter und renommiertester seiner Art gilt und seit 1965 jährlich vom Natural History Museum London ausgerichtet wird. Mit fast 100 faszinierenden Bildern bietet die Ausstellung bewegende Einblicke in das großartige, vielfältige und manchmal auch dramatische Naturgeschehen. Mehr als 4.000 Fotografinnen und Fotografen aus 113 Ländern haben mehr als 60.000 Bilder eingereicht, die uns die reale Welt – ihre schönen ebenso wie ihre grausamen und hässlichen Seiten – zeigen und die emotionale Kraft der Fotografie nutzen, um das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Das Spektrum reicht von anrührenden Tierportraits, bezaubernden Pflanzenbildern dramatischen Jagdszenen bis zu atemberaubenden Unterwasseraufnahmen und Bildern, die uns die Natur in künstlerischer Verfremdung ganz neu sehen lassen. Jedes dieser Fotos dokumentiert die unglaubliche Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, mit der wir unsere Welt teilen, und verdeutlicht die Rolle eines jeden von uns, deren Zukunft zu schützen. |
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| ORT |
Museum Mensch und Natur Schloss Nymphenburg 80638 München |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
05.12.2025 – 08.03.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – Fr.: 09.00 – 17.00 Uhr Sa., So., Feiertag: 10.00 – 18.00 Uhr Do., 01.01.2026: geschlossen |
| EINTRITT |
7.50 Euro / 5.50 Euro und weitere Ermäßigungen |
| INFORMATIONEN |
https://mmn-muenchen.snsb.de/wildlife-2025/ |
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MUSEUM PENZBERG SAMMLUNG CAMPENDONK
AUSTIN EDDY X CAMPENDONK – VOGEL, FISCH UND FARBE |
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| VERLÄNGERT BIS 18. JANUAR 2026 |
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Liegender Akt mit Vögeln, Heinrich Campendonk 1947 © Museum Penzberg, Sammlung Campendonk |
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Ein Jahrhundert und die künstlerische Avantgarde zweier Kontinente liegen zwischen der Kunstproduktion von Heinrich Campendonk (1889-1957) und dem 1986 in Boston geborenen Austin Eddy. Die Arbeiten des Künstlers, der in Brooklyn/ New York lebt und arbeitet, sind derzeit in zahlreichen Ausstellungen in den USA und Europa zu sehen. Sein Werk bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen figurativ und abstrakt und erinnert an kubistische Formen des 20. Jahrhunderts, an das frühe Farb- und Formenvokabular Campendonks, an seinen metaphorischen Einsatz von Tieren und Natur im Sinne von Stellvertretern eines spirituellen Zugangs zur Welt. Die Nähe der Dauerausstellung mit den Werken Campendonks wird so zu einem spannenden Dialog, der einige nie gezeigte Werke aus dem Museumsbestand in den Fokus rückt. Erstaunliche Parallelen zwischen beiden Künstlern werden sichtbar. Es sind nicht nur die komplementären Kontraste in Farbe und Format, sondern auch der Einfluss von Volkskunst und Kunsthandwerk, womit die künstlerische Praxis von Campendonk als auch Eddy den Betrachtenden für sich gewinnt. |
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| ORT |
Museum Penzberg Sammlung Campendonk Am Museum 1 82377 Penzberg |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
verlängert bis 18.01.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
01.01.2026: 12.00 – 17.00 Uhr ab 02.01.2026 regulär geöffnet Mi. – So.: 10.00 – 17.00 Uhr Di. 06.01.2026 geschlossen |
| EINTRITT |
8.- Euro, div. Ermäßigungen |
| INFORMATIONEN |
https://museum-penzberg.de |
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NEUES MUSEUM NÜRNBERG
GRAND HOTEL PARR – PHOTOBÜCHER VON MARTIN PARR |
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| 24. OKTOBER 2025 – 22. FEBRUAR 2026 |
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Foto: Frederic Lezmi für The PhotoBookMuseum |
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Das Neue Museum zeigt in Kooperation mit The PhotoBookMuseum, Köln die erste große Fotobuch-Retrospektive des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr (1952-2025). Wie kein anderer hat Parr seit den 1980er-Jahren die Absurditäten der globalen Konsum- und Freizeitkultur eingefangen und in eine eigene Bildästhetik übersetzt. Als leidenschaftlicher Sammler und Vermittler hat er aber auch seit der Jahrtausendwende das Fotobuch ins Bewusstsein der Gegenwartsfotografie gebracht. In einer aufwendigen Inszenierung, angelehnt an das Erscheinungsbild einer Hotelanlage, lädt die Ausstellung GRAND HOTEL PARR ein, die über 200 Fotobücher des Künstlers zu erkunden. Der Parcours durch die unterschiedlichen Räume des Hotels, wie dem Billard Room, dem Dining Room oder der Fashion Boutique, greift verschiedene Themen aus Parrs Fotobüchern auf. Das Neue Museum Nürnberg lädt Sie zu einem Blickwechsel ein, der eine bizarre Welt zwischen Protz und Kitsch, Vier-Sterne-Luxus und „all inclusive“ aufzeigt und über alle sozialen Schichten und nationalen Eigenheiten hinweg verbindende Momente findet. |
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| ORT |
Neues Museum Nürnberg Klarissenplatz Luitpoldstr. 5 90402 Nürnberg |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
24.10.2025 – 22.02.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di., Mi., Fr., Sa., So.: 10.00 – 18.00 Uhr Do.: 10.00 – 20.00 Uhr |
| EINTRITT |
7.- Euro / 6.- Euro |
| KURATORENFÜHRUNG |
22.01.2026, 17.00 Uhr, mit Markus Schaden u. Frederic Lezmi Martin Parr Filmabend: 19.00 Uhr |
| INFORMATIONEN |
https://www.nmn.de/de/programm/ausstellungen/grand-hotel-parr.htm |
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KUNSTHALLE WEISHAUPT, ULM
WILLI SIBER – COSMOS COLOR |
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| 26. OKTOBER 2025 – 19. APRIL 2026 |
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Links: Außenansicht Kunsthalle Weishaupt Schaufront © Foto: Matthias Schmiedel Rechts: Willi Siber Tafelobjekt, 2025, Hartkunststoff, Chromlack, 140 x 100 x 10cm © VG-Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Henry M. Linder |
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Ob aus Holz, Epoxidharz oder Stahl – Willi Sibers Arbeiten ziehen die Betrachtenden unweigerlich in ihren Bann, faszinieren, überraschen, schaffen irritierende Wahrnehmungssituationen. So verleiht der Künstler den Werkoberflächen glänzende und spiegelnde Texturen, die das Licht reflektieren oder durchscheinen lassen. Die Ausstellung „Cosmos Color“ beleuchtet in einer Einzelschau auf zwei Etagen das Oeuvre des renommierten Künstlers aus dem Oberschwäbischen, der seit über fünf Jahrzehnten enorme Beobachtungsgabe und Imaginationskraft, Mut und unstillbare Neugier hinsichtlich neuer technischer Möglichkeiten und Entwicklungen in Form- und Bildfindung beweist. Von der Bildhauerei kommend, weisen doch all seine Arbeiten auch eine malerische Dimension auf. Sei es in den filigranen Gitterobjekten aus Holz oder bewegten Stahlskulpturen, sei es in raumgreifenden Wandobjekten oder reliefierten Tafelbildern. Er spielt nicht nur mit Sehgewohnheiten und Materialerwartungen, sondern auch mit den klassischen Genres der Malerei und Bildhauerei. Die Verschränkung von Fläche und Raum, die Auseinandersetzung mit der Wirkung des Materials aus der Ferne und von Nahem ziehen sich durch sein Werk. Schönheit, Perfektion, Sinnlichkeit und Ästhetik sind für ihn dabei wesentliche Aspekte. Zu sehen sind Werke aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt, Leihgaben privater Sammler*innen sowie aus dem Privatbesitz des Künstlers. |
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| ORT |
Kunsthalle Weishaupt Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1 89073 Ulm |
| AUSSTELLUNGSDAUER |
26.10.2025 – 19.04.2026 |
| ÖFFNUNGSZEITEN |
Di. – So. + Feiertag: 11.00 – 17.00 Uhr |
| EINTRITT |
8.- Euro / 6.- Euro freier Eintritt jeden ersten Freitag im Monat |
| INFORMATIONEN |
https://kunsthalle-weishaupt.de/ausstellung/willi-siber/ |
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| AUSSCHREIBUNGEN |
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| DER BESONDERE TIPP |
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| Alle Angaben beruhen auf bis zur Erstellung des Newsletters vorhandenen Informationen und sind ohne Gewähr. |